Konkubinat mit gemeinsamem Sorgerecht - Trennung, was passiert?

nanny72
Dabei seit: 21.05.2006
Beiträge: 1011
okay, da kann ich irgendwie verstehen, das er beleidigt und gkränkt ist, wenn sie gleich beim andern einzieht. aber es zeigt auch, das er die kinder nicht nur aus gründen des kindeswohl behalten will, sondern um sie zu bestrafen. wenn sie sich die kinderbetreuung bis dahin geteilt haben, sollen sie schauen, das sie das auch nach der trennung können
liebhaberin
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 127
Das sie beim Freund eingezogen ist, finde ich nun nicht so schlimm. Irgendwohin muss sie ja, wenn ihr Mann sie rausschmeisst. Und da es heute bei Trennungen keine Schuldklärung mehr gibt, ist es sowieso egal.
Tashi
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 22.05.2004
Beiträge: 326
Nanny72,
sie ist nicht bei ihm eingezogen, sondern schläft bei ihm heute Nacht (er wohnt viel zu weit weg), nachdem er sie rausgeworfen hat. Aber die Aussenwirkung ist trotzdem schlecht.
Sie wollte heute Nachmittag zu ihrer Mutter, musste aber wieder gehen, nachdem diese die Kinder gegen sie aufhetzte. Habe ihr angeboten, dass sie bei uns wohnen können, allerdings löst dies das Problem auch nicht, da wir auch über eine Stunde weg von Schule und Arbeit wohnen.

Carpe diem
nanny72
Dabei seit: 21.05.2006
Beiträge: 1011
okay, habe ich falsch verstanden, aber eben, nur schon die tatsache, das sie bereits einen neuen hat, bezw ihn wegen eines anderen verläss, verlassen wollte ist natürlich kränkend. aber sein verhalten, ihr die kinder wennehmen zu wollen, ist auch nicht okay, vorallem, da es nicht ums wohl der kinder sondern um rache geht.
kann ihr einfach empfehlen, das sie sich zuerst mal eine eigene wohnung sucht und nicht gleich beim andern einzieht. einerseits für sich selber, anderseits macht es das ev einfacher, mit ihm eine faire und gute lösung wegen den kindern zu finden
Gelöschter Benutzer
Die Informationen von Second Wife (und anderen) sind nicht korrekt und mit Vorsicht zu geniessen.

Für die Neuregelung der elterlichen Sorge bei unverheirateten Eltern, wenn dies wegen wesentlicher Veränderungen der Verhältnisse zum Wohl des Kindes geboten ist, ist die vormundschaftliche Aufsichtsbehörde (und nicht die VB und auch nicht das Gericht) zuständig. (Art. 298a Abs 2 ZGB).

Bei Deiner Freundin müsste die Obhut eigentlich einem Elternteil zugeteilt worden sein und sollte in der Vereinbarung über die gemeinsame elterliche Sorge nachzulesen sein.
Gelöschter Benutzer
Als Beratungsstelle würde ich ihr eine Frauenberatungsstelle (z.B. Aarau) empfehlen.
fisi
Dabei seit: 05.04.2007
Beiträge: 4066
nanny hör doch auf, den mann als den bösen hinzustellen!
er hat genau die selben rechte wie die mutter. hätte die mutter die kinder mitgenommen, würdest du ja wohl kaum behaupten, sie will ihn damit bestrafen und sie missbrauche dazu die kinder - oder doch???

hier haben wohl beide teile fehler gemacht oder "versagt" ...


rosenhuhn, danke für die korrektur.

lgt

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
nanny72
Dabei seit: 21.05.2006
Beiträge: 1011
fisi
wenn der vater die kinder vorher zum grössten teil betreut hätte und die frau die kinder mitnimmt und ihm den konntakt verweigert, dann finde ich das auch nicht richtig.
es geht bei seiner aktion nicht ums kindeswohl, wenn er die mutter aus dem haus schmeisst und ihr den kontakt zu den kindern verweigert, sondern es geht ihm anscheinend nur um rache.
ich finde es auch nicht recht, nicht fair von den frauen, wenn sie den vätern den kontakt zu den kindern verweigern
roebi
Dabei seit: 02.01.2002
Beiträge: 453
es geht ihm anscheinend nur um rache.

das ist deine interpretation, woher weisst du, dass es auch wirklich so ist?

Das Universum und die Dummheit der Menschen sind grenzenlos, nur beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher! Albert Einstein
fisi
Dabei seit: 05.04.2007
Beiträge: 4066
weisch röbi, man überliest gerne sachen wie:

" Er liebt die Kinder, sie natürlich auch und hat auch einen Teil der Kinderbetreuung übernommen "

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.