Obhut von Kind 14 Monate alt bei Trennung

Rita6
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 05.09.2007
Beiträge: 16
@Aargauer
Ja wenn man einen Job hat an dem so gearbeitet werden kann ist das bestimmt machbar. Mein Ex arbeitet jetzt noch 100% in einem öffentlichen Schichtbetrieb. Das heisst selten 2 Tage nacheinander frei. Spätdienst,Frühdienst und manchmal auch 1 Nachtdienst. Er möchte wenn ich ausgezogen bin auf 60 % reduzieren. Somit wird unsere Betreuungszeit nicht einfach zum aufteilen.
Scheri
Dabei seit: 22.12.2014
Beiträge: 380
"Universum" schrieb:

Ich bin Mutter von erwachsenen Söhnen. Wenn ich solche Statements von Frauen wie die von Rita6 lese, wird mir Angst und Bange.... Es erinnert mich daran, ihnen wieder einmal nahe zu legen, gut zu prüfen, was sie sich für eine Frau als Mutter für ihre Kinder auswählen.


Ich staune immer wieder über das Verurteilen anderer Menschen und das schnelle Partei ergreifen in diesem Forum.
Bei der beschriebenen Situation von Rita6 fällt es mir absolut leicht, Verständnis für ihre Verlustängste aufzubringen, nachdem sie die letzten 14 plus 9 Monate so nah mit ihrem Kind verbunden war.
Gleichzeitig finde ich den Anspruch des Vaters absolut korrekt. Das ist unsere neue Zeit der Gleichberechtigung, mit allen Konsequenzen.

@Aargauer
Ja, ich finde es auch toll, dass du hier von deinen Erfahrungen geschrieben hast.

@Rita6
Ich glaube daran, dass es aus fast jeder Situation möglich ist, sich als Paar wieder zu finden und einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Das erfordert allerdings auch viel... von beiden Seiten...
Wenn ihr schon mal einen Balg auf die Welt gestellt habt...
Universum
Dabei seit: 13.05.2013
Beiträge: 1459
@Scheri: "Wenn ihr schon mal einen Balg auf die Welt gestellt habt..."
Sag mal, wars dir gestern etwas zu heiss?!

Versprich nichts, wenn Du glücklich bist.
Antworte nicht, wenn Du wütend bist
und triff keine Entscheidungen wenn Du traurig bist.

Autor unbekannt.
Scheri
Dabei seit: 22.12.2014
Beiträge: 380
@Universum

((-;

Ja, heiss wars auf jeden Fall. Ich hab meine Beine zwischendurch mal in den Rhein gehalten. Das tat gut.
Vielleicht gehe ich heute ganzkörperbaden...
Yvonne
Dabei seit: 31.12.2001
Beiträge: 692
Ich habe nun nicht alles genau gelesen, aber du schreibst, dass du 800m weit wegziehen möchtest. Und andererseits kannst du dir nicht vorstellen, dein Kind 3 Tage nicht zu sehen.
Es gibt ja Eltern, die teilweise sehr weit auseinanderwohnen, dann wird's schwierig. Bei euch sollte dies doch auch machbar sein, dass man (nach Absprache!) das doch noch kleine Kind kurz sehen kann. Bietet sich ja grad an.
Alles Gute dir!
Lg Yvonne
Scheri
Dabei seit: 22.12.2014
Beiträge: 380
@Yvonne
Das stell ich mir eher schwierig vor im Alter dieses Kindes. Nach meiner Erfahrung brauchen Kinder in diesem Alter klare Rahmen und Gewohnheiten.
Möchte jedes Familienmitglied gerade nach seinen aktuellen Empfindungen und emotionalen Bedürfnissen reagieren, wird es bald zur Überforderung für das Kind und es wird selber das Gefühl bekommen, dass es je nach Laune gerade Mami oder Papi verlangen kann.
Da ist Chaos und Unzufriedenheit für alle beteiligten vorprogrammiert.
Yvonne
Dabei seit: 31.12.2001
Beiträge: 692
@Scheri
Es gibt ja so viele Möglichkeiten - und Kinder sind flexibel icon_smile.gif

Auf der 2ten Seite hat Aargauer einige gute Ideen/Ansätze geschrieben. Altersgerecht lässt sich in diesem Stil ev das Eine oder Andere realisieren.
So habe ich das gemeint.
Lg Yvonne
lirumlarum122
Dabei seit: 18.09.2013
Beiträge: 200
Ob das funktioniert, kommt sehr stark auf das Kind an. Unser Kind war in diesem Alter schon nach ein paar Stunden mit seinem Vater völlig verstört, und das nicht, weil der irgendwas falsch gemacht hätte. Wir haben uns dann mehr Zeit gelassen und langsam herangetastet. Bis zur ersten Übernachtung hat es noch 2 weitere Jahre gedauert. Klar war der Vater manchmal traurig darüber, und ich wäre auch froh gewesen, einmal mehr Zeit für mich zu haben. Aber in diesem Alter geht es halt nicht um die Ansprüche der Eltern sondern um das Wohl des Kindes.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5483
Traurig finde ich, wenn das Kind als Druckmittel gegen den Partner missbraucht wird.

Mutter droht Vater, wenn er das 4 jährige Kind nicht jedes WE zu sich nimmt, darf er es gar nicht sehen.

Oder: wenn er das Kind in den Ferien nicht die ganze Woche zu sich nimmt, darf er es lange nicht sehen. Der Vater konnte jedoch nur 2 Tage (verl.WE) Ferien nehmen.

Anderseits hat die Mutter dann wieder ein Problem, wenn der Ex sein Kind über die Festtage an Weihnachten in seine Heimat nimmt (sehr weit weg).

Oder ich kenne Väter, die wieder eine Frau kennengelernt haben und nur noch diese wichtig war.

Oder: eine Familie schien die Traumfamilie zu sein. Von heute auf morgen verlässt er seine Frau, macht sie bei allen nur noch schlecht und muss sogar nur für die Kinder Unterhalt zahlen, nicht für sie.

Da sagte das Kind zur Mutter: ich weiss gar nicht was du hast? Papi hat uns nicht verlassen; er hat nur DICH verlassen .

Traurig so was!!
Rita6
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 05.09.2007
Beiträge: 16
Hier bin ich wieder mal. Nun ist der der Kleine inzwischen 16 Monate alt und wir sind uns immer noch nicht einig was die Betreuung anbelangt.
Ich fange am 1. 09. 17 meine neue Stelle an. Jeweils Dienstag / Mittwoch ganzer Tag und Freitagvormittag. Ich machte dem Kindsvater den Vorschlag den Kleinen in dieser Zeit plus jedes 2. Wikend zu betreuen. Das wären 12 Tage pro Woche. Nun ist er auch mit diesem Vorschlag nicht einverstanden und möchte den Kleinen 3 Tage pro Woche plus jedes 2. Wochenende. Ich habe nun die Nase voll und gehe vor Gericht. Das war zwar nie in meinem Sinn aber es bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Ich suche nun eine Betreuungsperson für den Freitagmorgen , so dass der Vater ihn Dienstag / Mittwoch und jedes 2. Wikend hat.
Wer hat das erlebt. Muss ich einen Anwalt nehmen oder mich direkt an das Gericht wenden? Kesp macht nichts mehr für uns wenn wir uns nicht einig sind in der Betreuung.