CFD Trading für Kleinanleger

Fullio
Dabei seit: 29.11.2021
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Für Kleinanleger ist CFD Trading seit 2017 in Europa stark reguliert. So sind beispielsweise die maximalen Hebel stark begrenzt worden und auch die unsägliche Nachschusspflicht wurde für Privatanleger verboten. Dies war ein sehr wichtiger Schritt zum Schutze der Kleinanleger, weil diese das Risiko, welches das CFD Trading birgt, zumeist nicht richtig abschätzen können. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, dass nur erfahrene Trader ein CFD Konto registrieren sollten.
Die CFD Konten selbst müssen übrigens seitens der Online Broker mit einem Warnhinweis versehen werden, welcher nicht nur darüber informiert, dass der Handel mit Differenzkontrakten einem Risiko unterliegt das gesamte Kapital zu verlieren, sondern auch Aufschluss darüber gibt welcher Anteil der Trader in den ersten 3 Monaten Geld verliert. Und das sind normalerweise weit über 70%.
Ein essenzieller Teil des CFD Handels ist die Nutzung von Hebeln, durch die für viele Daytrading überhaupt erst möglich wird, weil der Kapitaleinsatz geringer wird. Diese Hebel sind im CFD Konto NICHT individuell einstellbar, sondern werden durch den Broker vorgegeben bzw. von der Finanzmarktaufsicht beschränkt. Viele Anfänger sehen hier nur die Vorteile, sprich, dass sie höhere Gewinne erzielen können. Allerdings wirken Hebel auch in die gegensätzliche Richtung. Genau diese Hebel sind auch Grund für die hohe Verlustraten im CFD Trading.
Entscheidet man sich dazu ein CFD Konto zu registrieren, sollte man keinesfalls ohne fundiertes wissen sein Geld riskieren.