Häufigkeit und Ansteckung von/mit Norovirus

Phobic31
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 03.01.2020
Beiträge: 2
Hallo zusammen

Ich habe zwei Fragen zum Thema Norovirus. Wie ist eure Erfahrung:

1) Häufigkeit von Norovirus bei euch daheim?
2) Ansteckung von den Kindern auf euch Eltern?

Hintergrund ist der, dass ich an einer ausgeprägten Form von Emetophobie leide.

Emetophobie ist die irrationale, krankhafte Angst vor dem Erbrechen. Ich kann es nur schwer ertragen wenn andere sich erbrechen, noch weniger wenn ich selber erbrechen muss. Ich habe drei noch kleine Kinder (Alter 4, bald 3 und 1).

Wie ihr bestimmt aus Erfahrung wisst sind Kinder regelrechte Magen-Darmgrippe-Heimbringer. Jedenfalls höre und lese ich nur solches aus dem Umfeld. Nun könnt ihr euch vorstellen wie ich mich etwa fühle. Mein Ältester geht in die Spielgruppe, ab August 20 in den Kindergarten.

Besonders fürchte ich den Norovirus, da man diesem wohl nicht ausweichen kann, wenn man ihn mal zuhause hat.

Wie sind eure Erfahrungen damit?

- Seid ihr jeweils von euren Kindern angesteckt worden?
- Wie habt ihr es geschafft für die kranken Kinder zu sorgen, wenn ihr selbst Magen/Darm hattet?
- Kann man überhaupt alles so sauber desinfizieren nach jedem Brechdurchfall wie es die Ratgeber empfehlen (Bleiche usw.)?

Vielen herzlichen Dank für eure Kommentare.

Gruss
Madruna
Dabei seit: 25.04.2011
Beiträge: 381
Die Übertragung ist meist durch Schmierinfektion. D.h.: von Hand in den Mund. Es gibt aber auch die Übertragung von winzigen Viruströpfchen in der Luft.
Der Norovirus ist hochansteckend.
Wenn man zwei Badezimmer hat, sollen die Gesunden ein Badezimmer haben, die Kranken ein anderes. Nicht dieselben Handtücher zum Hände trocknen benutzen, darin lebt der Virus. Die Toilette immer gut desinfizieren, vor allem den WCring.
So könnte es vielleicht gelingen, sich nicht anzustecken.
Aber es ist wirklich hochansteckend. Meist werden alle in der Umgebung angesteckt siehe Altersheim, Militärkaserne.
kaye
Dabei seit: 25.11.2009
Beiträge: 972
Ich glaube wir hatten das nie. Ein Brechdurchfall ist ja nicht immer gleich Norovirus, kann auch etwas anderes sein. Jedenfalls hatte mein Kind selten sowas (Erbrechen ca. 2mal in der gesamten Kindheit), und ich habe mich auch nicht immer daran angesteckt (Erbrechen 1mal in der gesamten Kinderzeit, nicht gleichzeitig). Wenn man bzw. das Kind mal was hat, ist wohl auch das Immunsystem entscheidend, ob man sich ansteckt oder wie heftig es einen erwischt. Meine Devise war also immer, auch mal im Dreck spielen lassen etc, da stärkt sich die Abwehr. Danach hat man ja dann den spezifischen Virus für dieses Mal überstanden, nachträgliche Desinfektion im Haushalt ist also egal (natürlich nicht egal in Spital, Altersheim etc.).
Wenn man selber akut und heftig krank ist, sollte man Hilfe für sich und die Kinder holen, zB. auch bei der Spitex oder Gemeinde möglich. Falls nicht verfügbar, muss man halt die Kinderbetreuung auf das Minimum reduzieren (Trinken, irgendetwas essbares, keine Gefahren). Für kurze Zeit ist das nicht schädlich.
Jedenfalls wünsche ich Dir, dass Du nie was kriegst! Ich erbreche auch sehr ungern. Wenn es mal passierte, war ich aber quasi in einem anderen Zustand, von Instinkt getrieben, gar keine Zeit sich zu ängstigen oder zu ekeln.
Phobic31
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 03.01.2020
Beiträge: 2
Hallo zusammen

Vielen Dank für eure Beiträge.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Grüsse