Abstimmung Embryotest vor Implantation

KlaraM
Dabei seit: 01.03.2013
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@GabiA

Es geht um das "darf", nicht um das "muss". Bei Erbkrankheiten ist für mich (!) der Fall klar. Bei anderen Untersuchungen gehen die Meinungen auseinander, wie das bereits in der Pränataldiagnostik der Fall ist. Die einen machen Tests, weil sie im Falle einer festgestellten Behinderung abtreiben würden, andere verzichten darauf. Genauso wäre es hier. Ich kann den Unterschied nicht sehen zwischen Auswahl vor dem Einsetzen und Testen nachher verbunden mit Abtreibung. Beides ist eine Selektion. Die Belastung für die werdenden Eltern ist bei der ersten Variante sicher kleiner.

Heute ist ein Artikel im Tagesanzeiger über eine Familie, die sich entschieden hat, das dritte Kind vor einer möglichen Erbkrankheit zu bewahren und deshalb nach Spanien in eine Fertilisationsklinik reisen musste, weil das in der Schweiz verboten ist. Lesenswert!

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/100-000-Franken-fuer-ein-Baby/story/19091356

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.2015 um 07:29.]
dude
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Ich werde ja stimmen.

You can judge the character of a person by the way they treat those who can do nothing for them