Kinderwunsch nach 40

Atlantis
Dabei seit: 13.09.2012
Beiträge: 13
Ich bin auch 40. Und im Moment würde ich sagen, ja, kein Problem nochmals ein Kind zu bekommen, ich fühle mich jung und mir geht es gut. Doch das ist meine Sichtweise. Wie wird das das Kind mal sehen, wenn alle in der ersten Klasse so junge Eltern haben und die eigenen sind fast 50. Ich möchte das nicht. Es sollte ja auch zum Wohle des Kindes sein und nicht nur zum Wohle der Mutter. Und wir in unseren Breitengraden sind zum Glück dazu in der Lage dies selber entscheiden zu können.

Meine Eltern waren damals 35 als sie mich bekommen haben. Für die damalige Zeit war das relativ alt. Die Eltern von unserem Bekanntenkreis sind alle so 10 Jahre jünger als meine. Dazu kommt, dass meine Mutter pflegebedürftig ist. Für mich selbstverständlich, dass ich sie pflege.
Man weiss nie was kommt im Alter aber ich möchte nicht, dass meine Kinder wenn sie knapp 30 sind, mich pflegen "müssen" nur weil ich mit 40 nochmals ein Kind wollte.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.2013 um 09:33.]
petra13
Dabei seit: 16.05.2003
Beiträge: 444
Mein Vater war 42 als ich zur Welt kam. Das war nie wirklich ein Problem.
Der Vater meiner Kinder war 45 und 47 bei der Geburt. Klar macht man sich manchmal Gedanken, aber schlussendlich weiss man ja nie.. Meine Schwester starb mit 36 als Mutter von 3 kleinen Kindern... es gibt ja nie eine Garantie
Gelöschter Benutzer
Ich habe mit 41 und 43 noch Kinder bekommen und es ging alles sehr gut. Selber war ich 16 als mein Vater mit 44 starb man weiss also nie und ich habe "nur" einen Bruder es gibt für nichts eine Garantie.
Madruna
Dabei seit: 25.04.2011
Beiträge: 361
Hallo Tragemamma

Schön von dir zu lesen. Hab mir schon fast Sorgen gemacht.
Wie ergeht es dir? Kannst du deine Situation etwas besser mit deinem Allrag vereinbaren?
Ich hoffe es sehr und wünsche es dir.😉
Gelöschter Benutzer
Oh hallo Madruna bin wieder mal im Forum da ich wieder zu Hause bin ich war nun 9 Monate in der Klinik es gibt Leute die grüssen mich nun nicht mehr und gehen mir aus dem Weg aber auch andere die immer noch gleich nett sind.

Ich weiss nun wenigstens was ich habe eine dissoziative Störung und natürlich eine PTBS und da gehe ich nun zwei Mal die Woche zu einem Therapeuten der da gut draus kommt dennoch ist nichts mehr wie es war und ich bin nicht mehr die Mutter die ich mal war ausserdem traut mir auch niemand wirklich mehr was zu das finde ich traurig.

Ohne Medikamente kann ich keine Nacht mehr schlafen und ich tue offensichtlich Dinge an die ich mich nicht erinnern kann man nennt das Amnesien und Zeitverluste ich komme mir öfters vor wie ein Roboter der einfach macht ich finde das einen völligen Albtraum und mindestens ein Mal im Monat bereue ich dass ich noch lebe. Weisst Du bei Tieren ist man gnädiger wenn sie zu verletzt sind dann erlöst man sie bei Menschen nicht.

Mein Frauenarzt hat mich angelogen er schrieb in den Berichten wir hätten umfangreiche Gespräche mit mehreren Leuten gehabt dabei ist das gar nicht wahr und das schmerz mich auch auch dass mich nicht wirklich jemand versteht und so kommt mir die Welt oft fremd vor und ich so losgelöst von allem und so warte ich eigentlich nur darauf dass mein Leben mal endet.

Ich freu mich nicht mehr an den Kindern und Muttertag ist ein Graus weil ich dann was vorspielen muss was ich nicht mehr bin ich bin nur noch eine Hülle mit nichts mehr drin ich mache nun "Innere Konferenzen" eben Traumatherapie aber es ist anstrengend. Sie werden wohl recht haben die Aerzte die konnten mich nun ja 9 Monate beobachten da die Diagnose so schwerwiegend ist weiss ich nicht ob ich da überhaupt mal rauskomme. Die einzige Zeit wo es mir etwas besser geht ist wenn ich auf dem Rücken "meines" Pferdes reiten kann.
Gallina
Dabei seit: 07.09.2017
Beiträge: 2
Hallo. Dabei werden viele Frauen über 40 schwanger. Einige unterziehen sich einer Hormonbehandlung, andere nicht. Neueste Studien belegen, dass es für Sie und das Kind von Vorteil sein kann, einfach zu warten, bis Sie auf natürlichem Weg schwanger werden.
Es ist belegt, dass ältere Mütter, natürlich die im Allgemeinen gebildeter sind als junge Mütter, sinnvollere Entscheidungen bei der Kindererziehung treffen. Ältere Mütter stillen eher und, gemäß einer neuen Studie, ernähren sie sich gesünder.
Mit 40 Jahren liegen Ihre Chancen auf eine Empfängnis innerhalb eines Jahres bei 40 bis 50 Prozent. Zum Vergleic, eine Frau Mitte 30 hat eine 75-prozentige Chance. Im Alter von 43 Jahren sinkt die Chance auf eine Schwangerschaft auf ein bis zwei Prozent.
Ein weiterer Pluspunkt für Sie: In der gesamten Menschheitsgeschichte war es noch nie so günstig wie jetzt mit einem großen Angebot an neuartigen Hormonbehandlungen, als ältere Mutter schwanger zu werden. Während die Erfolgsrate einer IVF mit einem Alter über 35 eher abfällt, bleibt die Möglichkeit, Spender-Eizellen einzusetzen.
Für Frauen in ihren 40ern, die Spender-Eizellen von Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren austragen, ist das Risiko einer Fehlgeburt oder chromosomaler Probleme entsprechend dem Alter der Eizellen-Spenderin zu sehen.
Spargel_2
Dabei seit: 26.10.2007
Beiträge: 1408
Dieses Thema ist 4 !!! Jahre alt!!

Nehme jeden Tag wie er kommt!
Marsela
Dabei seit: 11.09.2017
Beiträge: 2
Guten Abend. Problematisch ist weniger, dass Frauen und Männer spät Eltern werden. Sondern, dass sie immer später beginnen, sich überhaupt mit dem Thema auseinanderzusetzen. Manchmal, bleibt bisweilen gar kein anderer Weg mehr als der in die Kinderwunschklinik.
Heute jedoch gibt es viele Berichte von Frauen, die auch mit über 40 auch ohne KinderwuAber zwischen 40 und 45 Jahren sind die Chancen, schwanger zu werden, prinzipiell noch vorhanden. Allerdings muss häufig mit Methoden der künstlichen Befruchtung nachgeholfen werden.
Aus den unterschiedlichsten Gründen erfüllen sich immer mehr Frauen ihren Kinderwunsch heutzutage erst nach dem 30. oder sogar 40. Lebensjahr. Aus medizinischer Sicht besteht überhaupt keine Veranlassung, Frauen allein aufgrund ihres Alters von einer Schwangerschaft abzuraten.
Ältere Schwangere sollten sich auch bewusst sein, dass das Risiko für eine Fehlgeburt mit zunehmendem Alter grösser wird. Eine 40jährige Schwangere hat ein doppelt so hohes Fehlgeburtsrisiko wie eine 20Jährige.
Viele Fachleute sind sogar der Überzeugung, dass ältere Schwangere häufig besser auf ihre eigene Gesundheit und die des Kindes achten und im Umgang mit umweltbedingten Risiken -Ernährung, Rauchen, Alkoholgenuss und Drogenmissbrauch, eine verantwortungsvollere Haltung an den Tag legen.
Millena
Dabei seit: 09.01.2018
Beiträge: 2
Wenn es bei dir ein einer Klinik nicht klappte, bedeutet es nicht dass es auch in einer anderen Klinik nicht klappen wird. Du musst einfach versuchen. Ich weiss leider nicht wo du deine leidvolle Erfahrung hatte, aber bei mir hat es im Osteuropa (Ukraine) geklappt. Zuvor habe ich mich natürlich in Deutschland behandeln lassen und habe versucht auf natürlichem Weg schwanger zu werden aber es gab keinen Erfolg.
Dort ist eine 66-jährige Frau schwanger geworden. Natürlich es gibt verschieden Meinungen ob es moralisch schlecht ist oder nicht. Natürlich wurde diese Frau erst untersucht und vielleicht war sie gesund genug um in ihrem Alter noch schwanger zu werden.
Es scheint dass die Ärzte in dieser Klinik machen Wunder und sie sind sehr erfahren und Kompetent in Fragen von künstlicher Befruchtung. Ich glaube dass dein Alter passend für eine EZS ist. Du musst dich dafür entscheiden und die Klinik anrufen.
Diese Dienstleistung existiert um kinderlosen Paaren zu helfen, und diejenigen , die sagen dass es nicht ethisch ist, haben nie Probleme mit Schwangerschaft gehabt, deswegen verstehen sie nicht die Gefühle, die eine Frau mit Kinderwunsch hat. Ich selbst habe Erfahrung mit der EZS hinter mir und ich dachte nicht was man über mich denken wird, ich wünschte mir einfach ein Baby.
Lausi482
Dabei seit: 13.01.2017
Beiträge: 13
Hallo,

ich kann durchaus verstehen dass man die Gefühl nicht nachvollziehen kann. Ich persönlich hätte auch ein riesen Problem damit keine Kinder bekommen zu können bzw einfach zu sehen wie andere Mütter das im hohen Alter noch machen. Da überlegt man dann doch wieder für sich selbst.

Ich persönlich möchte nicht werten, nur meine Meinung sagen: Ich denke man muss sich mal in die Lage der Kinder versetzen. Angenommen eine Familie bekommt mit ?? 45 oder so noch ein Kind. Die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung ist relativ hoch. Das muss man wissen und dann auch in Kauf nehmen! Und man muss sich auch mal vorstellen wie man dem Kind mit Anfang 60 dann beim Schulabschluss zusieht. An und für sich ist das alles machbar und keine Frage, eine persönliche Einstellung.

Es erfordert nur den Willen dann auch wirklich den Lebensabend noch fit und aktiv durchzustehen!
Schon eine enorme Aufgabe.

Always keep going