Natürliche SS contra ReproMedizin

Reiselustige
Dabei seit: 09.07.2017
Beiträge: 2
1. Ich halt nichts von ReproMedizin. Woher kommt diese Kinderkriegenhisterie? Wenn es nicht klappt, dann klappt es eben nicht. Da gibt es ja auch die Möglichkeit, ein Kind zu adoptieren oder sich als Kindergärtnerin auszubilden oder Kinder in Asylheimen zu betreuen. Oder man kann in anderem seine Erfüllung finden, wie zt.B. in interessanten Reisen, dem Besuch von Kochkursen, in Weiterbildung oder einfach seine Freundschaften intensiver pflegen. Hunderte Möglichkeiten mit ein klein bisschen Phantasie.

2. Ich habe die Nase voll, in Frauen- und Familienforen dauernd lesen zu müssen, dass Frauen, die ungewollt schwanger werden zu blöd sind für Verhütung. Ein Blick auf den Pearlindex der diversen Methoden zeigt ja mehr als nur deutlich, dass jede Verhütungsmethode nur beschränkt wirksam ist. 100 % Sicherheit bringt keine einzige und selbst die Sterilisation ist nicht bombensicher. Wenn die angebotenen Methoden wirklich so sicher wären, wie hier immer wieder behauptet wird, muss man sich schon fragen, weshalb sich die Pharmaindustrie denn die Mühe macht, die Pille danach und die Abtreibungspille zu entwickeln. Auch meine jüngere Tochter musste schon die ellaOne nehmen im Badeurlaub letzten Sommer, weil einer den Gummi durchstossen hat. Und ich kann nur dankbar sein, dass ich während all der Jahre die Mirena nie verloren habe. Immer konnte ich mich entspannen, wenn ich mit meinem Mann bzw. mit meinem Freund zusammen bin, auch wenn ich natürlich weiss, dass es keine 100 % Sicherheit gibt. Es gibt nur eine Annäherung an 100%.
barbarar
Dabei seit: 12.04.2014
Beiträge: 48
An die Reiselustige.
Zu Punkt 2 in deinem Beitrag. Da hast du völlig recht. Jeder Frau, eben auch denjenigen, die sich immer gewissenhaft schützen, kann ein Unfall passieren. So einer Arbeitskollegin im Jahr 1980, die eine Kuperspirale trug. Bei der Methode merkt man nicht mal, dass was schief gegangen ist. Aber kann man einer Frau in diesem Fall einen Vorwurf machen? Sicher nicht.
Das wichtigste ist, dass sich die Paare einig sind, was zu unternehmen ist, wenn ein ungebetener Gast sich einnistet. Der FA des Vertrauens oder neutrale (nicht kirchliche) Beratungsstellen können dann eine grosse Hilfe sein, wenn das Malör passiert ist. (Bild gelöscht da Werbung für Abtreibung)