Ungewollt Kinderlos trotz Behandlung mit In-Vitro-Fertilisation

Haimona
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 28.09.2013
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Ja, ein darin "herumwühlen" soll es nicht sein, das finde ich auch.
Es mag sein, dass sich die Paare während des Interviews an schwierige Situationen erinnern und sich dadurch belastet fühlen. Gleichzeitig kann es jedoch auch eine Gelegenheit sein, über ihre Erfahrungen zu sprechen und über diese zu reflektieren. Damit leisten die Teilnehmer/-innen einen Beitrag zu einem besseren Verständnis, das zu einer fortschreitenden Ent-Tabuisierung und einer Normalisierung des Themas in der Gesellschaft beitragen soll. Es wäre schön, wenn Paare in Zukunft auf mehr Verständnis in ihrer belastenden Situation zählen könnten, wenn sie mehr und gezieltere Hilfestellungen zur Verfügung hätten. Indem ich Paaren, die die Methoden von assistierter Reproduktion erfolglos in Anspruch nahmen, eine Stimme geben möchte, hoffe ich, dass sie Anregungen haben und zum Ausdruck bringen können, was ihnen gut getan hätte, was ihnen geholfen hätte oder noch immer helfen würde.
Damit meine ich, sei es kein "Herumwühlen", sondern eine Chance zu formulieren, was unterstützend sein könnte.
Ausserdem ist es ganz klar, dass Teilnehmende die Antwort auf eine Frage ohne Angabe von Gründen ablehnen oder auch ganz von der Befragung zurück treten dürfen, wenn sie sich nicht (mehr) wohl fühlen sollten darin.
Es soll wirklich kein "Aushorchen" sein, sondern eine konstruktive Gelegenheit, über Erfahrenes zu berichten.