Mittagessen nach arbeiten am Vormittag

Ma
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 08.07.2015
Beiträge: 134
Hallo

Arbeitet jemand regelmässig oder ab und zu immer am morgen?
Ich werde ev. Mein pensum erhöhen und würde dann zu meinen 2 Tagen (wo abgedeckt sind durch die grosis)
zusätzlich nochh einen Vormittag anhängen. Wahrscheinlich MI da dann am Nami schulfrei und somit nicht so tragisch wenn nicht punkt 12 gegessen wird. Ich wäre dann so ca 12:30 zu Hause.
Wie macht ihr es mit dem Zmittag? Etwas vorbereiten und in den programierten Backofen? Oder später kochen dafür etwas schnelles? Oder lässt ihr die kids fangs was vorbereiten (z.b. spaghetti übertun) (kids sind 11 und 9)
Für Eure Erfahrungen, tipps, rezeptvorschlägen von schnellen oder menues zum vorbereiten im voraus merci☺️
Universum
Dabei seit: 13.05.2013
Beiträge: 1515
Ich habe viele Jahre Nachtwachen gemacht, allerdings nur so sechs Nächte im Monat.
Ich habe immer ganz normal vorgekocht und das Essen am Morgen wenn ich nach Hause gekommen bin in den programmierten Backofen gestellt. So konnte ich schlafen bis die Kinder von der Schule und der Mann von der Arbeit nach Hause kamen und trotzdem war das Essen auf dem Tisch.
Die Kinder wollte ich nicht beauftragen, dass sah ich als meine Aufgabe an. Etwas "schnelles, fertiges" kam schon gar nicht in Frage. Eine gesunde, vollwertige Ernährung war mir schon immer wichtig. Ich wollte nicht, dass die zu kurz kam wegen meiner Berufstätigkeit, auch nicht für nur sechsmal im Monat icon_wink.gif. Wobei unsere Kinder wohl Freude gehabt hätten an Fertigpizza, Pommes und Nuggets oder noch lieber doch gleich bei der Dönerbude vorbeiicon_lol.gif

Versprich nichts, wenn Du glücklich bist.
Antworte nicht, wenn Du wütend bist
und triff keine Entscheidungen wenn Du traurig bist.

Autor unbekannt.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5638
Ich arbeite seit über 10 Jahren jeweils an den (3) Vormittagen.

Gerade, als die Kinder frisch in Kindergarten und Schule waren, war es recht stressig. Backofen zum Programmieren hatte ich keinen richtigen. Dh. ich konnte höchstens morgens um 8 Uhr das Essen in den Backofen stellen und den Timer auf Ende richten; doch am Mittag war es natürlich wieder abgekühlt.

Wir hatten Mikrowelle, aber die konnte man auch nicht programmieren. Mein Mann kam/kommt am Mittag immer heim, hat aber nur knappe 20 Minuten hier. Von dem her war es immer eine echte Herausforderung, vorallem Donnerstag, wenn sie wieder Schule/KiGa hatten.

Seit ein paar Jahren habe ich programmierbaren Backofen und Steamer, das ist Gold wert. Entweder ich koche am Abend vor, oder ich stehe am Morgen zeitig auf und koche zu Mittag. Essen wird in Steamer/Backofen gestellt, Timer auf 12 Uhr programmiert, Tisch ist gedeckt, und wenn die Familie nach Hause kommt, können sie nur noch das Essen raus nehmen und sich an den Tisch setzen. Bei mir wird es immer ab 12.15 und später, bis ich ankomme.

Die Kinder hätte ich jetzt nie beauftragt, selber zu kochen, höchstens (ab einem gewissen Alter) Backofen anstellen oder Essen rausnehmen.
second2
Dabei seit: 01.06.2012
Beiträge: 815
Ich arbeite 80% und habe seit 7 Jahren einen Job, wo ich über Mittag nach Hause komme und für meine Familie koche. Ich habe das Glück, dass ich bereits um 11h30 das Büro verlassen kann und so um 11h40 zuhause bin. Wir Essen dann jeweils um 12h15. Zum Teigwaren, Reis usw. kochen, reicht mir die Zeit. Auch fürs Gemüse und den Salat und für Fleisch, welches man nur anbraten muss. Braten, Ragout usw. koche ich vor und wärme sie dann auf. Oder dann gibt es Lasagne, irgendwelche Gratins zum Vorbereiten, die dann im vorprogrammierten Backofen fertiggekocht werden.


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Connie72
Dabei seit: 03.06.2012
Beiträge: 145
Ich arbeite 2-3 Vormittage pro Woche und bin jeweils ca. 11 50 daheim. Auch mir sind vollwertige Menüs sehr wichtig, meist koche ich am morgen oder am Abend vorher vor und gebe es in den programierbaren Backofen. Als ich den noch nicht hatte, musste mein Mann jeweils den Ofen anstellenicon_razz.gif. Das mit den Kindern beauftragen hat nie wirklich funktioniert, da sie sich dann gegenseitig die Schuld zu schoben, wenn etwas nicht geklappt hat oder sie Streit bekamen, wer was macht!
Am liebsten mache ich Lasagne mit Salat, Rollschinkli mit Kartoffelsalat und Gemüse oder auch mal eine Pastete aus Blätterteig und div.Einlagen. Denn es muss etwas sein, was die Familie zur Not selber auftischen kann, da es manchmal wegen Notfällen in der Praxis später wird. Es kam auch schon vor, dass ich dort bleiben musste!

Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.
Sina04
Dabei seit: 18.08.2004
Beiträge: 224
Meine Kinder sind auch 9 und 11 Jahre alt, und ich arbeite am Mittwochmorgen. Wie du beschrieben hast, finde ich es auch einen "gäbigen" Morgen für solche Aktionen, weil der Nami frei ist. Neben dem Aufwärmen von Resten, Pasta usw. gibt es bei uns am MI oft Toast Hawaii. Die Kinder bereiten alles vor und schalten den Backofen ein (habe leider kein programmierbares Teil *snief*). Wenn ich ankomme, brauche ich nur noch das Blech in den Ofen zu schieben (ich mag es nicht so gerne, wenn sie das auch noch selber machen). Bei uns klappt es so prima.
Oona
Dabei seit: 04.09.2013
Beiträge: 41
Mein Sohn ist gerade 12 geworden und hat die 1. Sek angefangen. Seither will er nicht mehr ins Schulrestaurant gehen, sondern kommt jeden Tag nachhause. Ich arbeite 70% und bin nur am Mittworchmittag zuhause. An anderen Tagen ist oft mein Mann da, aber das einzige, was er "kocht" ist, etwas in die Mikrowelle schieben.......
Deshalb will mein Sohn jetzt selber kochen icon_smile.gif Er hat aber eignentlich noch gar nicht richtig kochen gelernt, und ich will nicht, dass er jeden Tag etwas aus der Mirkowelle essen muss. Deshalb muss ich einfach etwas planen und zB am Abend zuvor genug kochen, dass er sich (in einer Pfanne) etwas aufwaermen kann. Ein Spiegelei, Fischstaebli oder Teigwaren schafft er auch. Dazu ist immer Salatsauce und gewaschener Salat parat im Kuehlschrank.
So nach und nach lernt er dazu - und vorallem: er hat gerade realisiert, wie viel Zeit seine Mutter in der Kueche steht waehrend er und sein Vater irgendwo rumluemmeln, und kann sich vorstellen, dass mir das nicht immer Spass macht icon_wink.gif
goodie
Dabei seit: 12.11.2011
Beiträge: 3377
Oona du kannst ihm ja am Wochenende in der Küche einspannen. Das macht ihm sicher Spass wenn er das gelernte dann am Mittag umsetzen kann.
Meine Teenietochter hat ab 13/14 auch ab und an mal am Mittag gekocht. Hab ihr viel vorbereitet und sie hat es wirklich super gemacht. Aber ihr macht es wirklich Freude und für sie ist es kein Muss sondern freiwillig.
Aber aufgepasst, das kann auch belastend sein für Kinder die in dem Alter am Mittag alleine sind und für sich kochen müssen. Ich selber hab ja ab 14 jeden Mittag selber kochen müssen, da meine Mutter verstorben ist. Wenn es ein Muss ist, dann kann das sehr belastend werden für ein Kind. Genau das gleiche ist jetzt einer Schulfreundin meiner Tochter passiert und ich hab ihr gesagt, dass sie am Mittag nicht alleine kochen und essen muss. Sie darf dann zu uns kommen, wenn ihre Oma verhindert ist.


„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

Mahatma Gandhi
Oona
Dabei seit: 04.09.2013
Beiträge: 41
Ja goodie, da hast du allerdings recht! Ich versuche wirklich, so viel wie moeglich vorzubereiten, und wir schauen mal, wie es ihm dabei geht. Wir haben gerade gestern auch darueber gesprochen, es gibt ja immer noch die Moeglichkeit, im Schulrestaurant zu essen, und wenn ihm das lieber ist, ist das naturlich auch kein Problem. Aber da der Vorschlag, zuhause zu essen, ja von ihm kam, wollen wir es mal versuchen.
linlar*
Dabei seit: 01.11.2007
Beiträge: 982
Habe 3 1/2 Jahre lang jeweils an 4 Vormittagen gearbeitet. An einem Mittag assen die Kids bei der Nachbarin (und umgekehrt). Ich kam meist so um 12 Uhr herum heim und um 12:30 Uhr assen wir. Meine schnellen Menüs waren z.B. Brätkügeli mit Rahmsauce und Reis, Ghackets mit Hörnli und Apfelmus (Apfelmus vorgekocht), Fajitas, Spaghetti Carbonara, Pizza (mit gekauftem ausgewalltem Teig) etc. dazu gerüsteter Salat, das kam dann alles frisch gekocht innert 30 min. auf den Tisch. Für z.B. Bolognese Sauce hatte ich diese am Morgen rasch zubereitet und etwas geköchelt, dann in der Durotherm Pfanne auf dem Herd gelassen und abgestellt, wenn ich wieder da war nochmals etwas köcheln lassen und dazu noch die Spaghetti kochen. Das geht auch mit einigen Gerichten. Inzwischen habe ich Teenies die nicht jeden Mittag heimkommen und arbeite 2 ganze und einen halben Tag. An dem einen Vormittag muss ich mittags nur für 2 kochen, das geht unkompliziert. An meinen freien Tagen kann ich dann gut einteilen was ich mache und an den Arbeitstagen esse ich in der Cafeteria. Geniesse es so, es ist schon weniger stressig.

Leben und leben lassen