Wieviel Taschengeld bzw Monatsgeld für 17.5 Jährige Gymnasiastin

Blue64
Dabei seit: 20.08.2003
Beiträge: 1456
Mama, selbst bei 10.- pro Essen sind das mit den 48.- Abo 168.- im Monat - bleiben ihr immer noch 132.-!!! (und keine 80.-) -- das sind 33.- die Woche! Da genügen ein paar Nachhilfestunden und sie hat ein gutes "Einkommen".
Mein Patenkind ist 17 1/2, maturiert nächsten Sommer, wird im Jänner 18 und bekommt bereits seit 1/2 Jahr kein Taschengeld mehr, verdient dich alles selbst!
Und nein, es ist eine oberflächliche Antwort von dir: auch Jungs haben ihre "Wünsche" ...


Ich denke, also bin ich hier falsch !
nenrel
Dabei seit: 06.03.2013
Beiträge: 49
Wir haben das Budget für unsere Tochter nach dieser Vorlage gemacht:

http://www.schulden.ch/mm/Pro_Juventute_Jugendlohn.pdf

Für Taschengeld haben wir auch "nur" Fr. 80.-- Taschengeld eingesetzt. Dafür übernehmen wir die Musikstunden und das Hobby, bzw. haben ihr dafür Geld einberechnet.

Sie geht jeweils während den Ferien im Verkauf arbeiten, sowie 1 mal im Monat am Wochenende. Im Sommer meistens 2 - 3 Wochen sowie in den Weihnachts- und Herbstferien je 1 Woche.
Mit diesem Geld finanziert sie sich Sonderwünsche und legt einen grossen Teil davon zur Seite.


GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5504
es muss ja für euch stimmen. Aber bei deiner Rechnung fürs Essen, etc. musst du noch 13-14 Wochen Ferien und allfällige Feiertage abziehen.

Dabei komme ich auf ca. 116 Mahlzeiten pro Jahr, mal 10 Fr. sind das
1160 Fr.jährlich, oder auf 12 Monate verteilt gut 96 Fr.

@carola: Je nachdem wie weit der Schulweg ist, muss sie die öV nehmen.

Bei unserer Regionalbahn bezahlt man für 1 Jahresabo "nur" 9 Monate.
Habe es für unseren Sohn ausgerechnet, der 5x wöchentlich zur Schule fährt. Jahresabo ist die günstigste Variante. weiss halt nicht, wie SBB oder andere rechnen. Von unserem Wohnort zum Gymnasium wäre der Weg auch per Velo möglich.Ein Jahresabo würde dafür 720 Fr, kosten.
Mehrfahrtenabo wäre teurer, da jeder Weg 2x gemacht wird pro Tag.
carola
Dabei seit: 07.01.2002
Beiträge: 643
@GabrielaA: mama wohnt in basel-stadt und die tochter geht mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit auch in der stadt zur schule, also wäre velofahren sicher eine möglichkeit zum geld sparen. wir wohnen ausserhalb und fahren meistens mit dem velo in die stadt, in 20 minuten ist man im zentrum, wenn man's gemütlich nimmt.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5504
@Carola: Somit noch eher ein Grund, auf öV zu verzichten. Gerade mit dem Velo ist man fast schneller, als mit dem Tram, welches auf der Strasse fahren muss. Kenne aber Basel zu wenig, aber 20 Minuten finde ich eine gute Zeit, um mit dem Velo zur Schule zu kommen. Zudem kann sie noch den Kopf verlüften und muss nicht in vollgestopfte Tram oder Bus oder Strassenbahn steigen.
Filou71
Dabei seit: 10.02.2004
Beiträge: 96
Mein Sohn besucht das 5. Gymi (16.5 jährig).
Er bekommt 40.--/Woche (4 x 10.--) für das Essen. Wir bezahlen das Handy Abo. Als Taschengeld bekommt er 50.--/Monat.
Für ihn ist das so OK. Er geht auch noch nicht viel in Ausgang.

Er jobbt in den Ferien und 2x im Monat am Samstag für Sonderwünsche.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.2014 um 15:21.]
KlaraM
Dabei seit: 01.03.2013
Beiträge: 1770
Meine Tochter ist 16, im 4. Gymi und bekommt 270 Fr./Monat. Darin enthalten ist das Essensgeld. Wir rechnen mit 50 Fr./Woche für 4 Mittagessen. (Der jüngere Bruder bekommt die 50 Franken noch wöchentlich ausbezahlt.)

Mit dem Taschengeld muss sie neben dem Essen nur noch Kosmetika und kleineres Schulmaterial (keine Bücher oder Ausflüge, nur Verbrauchsmaterial) selber bezahlen. ÖV, Handy, Kleider etc. übernehmen wir. Ich würde ihr gerne einen richtigen Jugendlohn bezahlen (inkl. Kleidung und Handy), aber sie will noch nicht. Kommt sicher bald.

Reines Sackgeld ist also rund 70 Fr. pro Monat, wobei in Ferienmonaten natürlich viel mehr übrig bleibt, da ja die Mittagessen ausfallen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es mit 17.5 anders aussieht, da der Ausgang massiv teurer wird.

@viele hier
Ich find's krass, dass ihr Mama vorschlägt, ihre Tochter soll doch mit dem Velo anstatt mit dem ÖV zur Schule. Wisst ihr denn, wie sie wohnen, wie weit das wäre? Macht ihr selbst das denn alle so?

@taraxacum
Du erstaunst mich immer wieder. Ihr habt also 110 Fr. Sackgeld festgelegt, wovon sie 80 Fr. selber verdienen muss? Das wären ja dann 30 Fr. Sackgeld von eurer Seite her oder habe ich das falsch verstanden?


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 20.08.2014 um 07:44.]
kleine hexe5
Dabei seit: 07.10.2006
Beiträge: 255
Unser Sohn ist 15.5 jährig und neu am Gymi im Nachbarort. Geht auch mit ÖV... Kostet auch 48.00 (BL). Er will partout nicht mit dem Velo hin; obwohl es machbar wäre....

Er bekommt 150Fr.

Er bekommt auch 10r. fürs Essen, 2x die Woche. Reicht für ein Mensa Essen inkl. Getränk. Dies geht extra.

Er muss neu Kleider, Coiffeur, etc. selber bezahlen. Schulbücher, Ausflüge bezahlen wir. Handy ist Teil vom Taschengeld. D.h. Abo bezahlen wir; alles was drüber geht, bezahlt er.

Er hat bisher sehr sehr sparsam gelebt. Und noch nicht geklagt (ok, ist erst der 3. Tag...). Wir gucken mal, wie das so geht. Er geht auch nie aus; ist wohl bei jedem anders.

Haben als Hilfe im Internet geschaut, was empfohlen wird. Wir warten mal ab, wie sich das entwickelt.

mama
ThemenerstellerIn
Dabei seit: 24.10.2002
Beiträge: 377
Wir möchten auf jeden Fall das Monats Abo für ÖV beibehalten, erstens ist Basel Stadt nicht gerade Ideal für Velo Fahrer und Sie muss auch über den sehr viel befahrenen Aeschenplatz durch, am Morgen ist dort die Hölle los, Abends aus, und zweitens mir ist es wöhler wenn ich weis Sie sitzt im Tram als Sie hetzt durch den Verkehr mit dem Velo.

Als Sie noch in die OS ging war der Weg anders viel ungefählicher, Einbahnstrasen und so da ist Sie hauptsächlich mit dem Velo gewesen oder zu Fuss und hatte auch kein Abo.

So kann Sie entscheiden ob Sie mal am Nachmittag trotzdem mit dem Velo hin soll wo es weniger Verkehr hat oder aber auf sicher kann Sie in jeden Tram Bus einsteigen und auch sonst im Ausgang muss Sie nicht ans Bilett lösen denken, bei diesen Fr. 48.- möchte ich schon nicht sparen.

Ich habe Ihr Vorgeschlagen wenn immer möglich Essen von Zuhause mitzunehmen und wir erhöhen den betrag erstmal auf Fr. 350.- Monat, Sie muss damit weiterhin das Abo, eigene Kosmetika und so, und Essen zahlen, Ausflüge, Reisen, Kleider sind extra..
Und Sie wird für Ihre Extra Wünsche aktiver enen kleinen Nebenjob Suchen, ein paar Stunden...
taraxacum
Dabei seit: 27.01.2004
Beiträge: 1317
@KlaraM

Ja, das hast du falsch verstanden.

Das Taschengeld ist fix im Budget.
Dazu kommt ein Betrag für Coiffeur, Verhütung, Essen, Kleidung.......gemeinsam festgelegt. Das ergibt dann den "Grundlohn", den sie monatlich von uns erhält.
Dazu die Abmachung, dass sie sich selber monatlich etwas verdient.

Alles zusammen gibt dann das ihr zur Verfügung stehende Geld. Wenn sie sich selber nichts verdient, dann hat sie einfach den "Grundlohn" und kaum Spazig für "Spezielles" (z.B. ein Openair).

Wisse immer was du sagst, aber sage nicht immer, was du weisst.