Geburtsgeschichten

yucca
Dabei seit: 08.02.2007
Beiträge: 3069
@w-iola
ich glaube dass Ärzte, bezgl. Schwangerschaft, Geburt und Gynäkologie, "rationeller" denken und ihnen manchmal das Feingefühl fehlt. Möchte meiner Aussage aber nicht verallgemeinern, es gibt sicher auch feinfühlige Ärzte. Ich hatte 2 Gynäkologen, die ein sehr grosses Fachwissen hatten, wovon einer, Chefarzt war und eine wirkliche Kapazität war, aber beide weder Feingefühl oder Einfühlungsvermögen hatten. Beide dachten rationell, ohne wenn und aber.

Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
mercedes
Dabei seit: 14.02.2002
Beiträge: 451
Und ich habe genau das Gegenteil erlebt bei meiner 2. Schwangerschaft. Mein Gynäkologe hatte Ferien und wurde von einer Gynäkologin vertreten. Leider hatte ich genau in dieser Zeit Komplikationen. Der Ärztin fehlte jegliches Einfühlungsvermögen, sie war sehr grob, der Untersuch tat weh und sie machte mir noch zusätzlich Angst. Auch fachlich war sie völlig inkompetent. Auch mit Hebammen habe ich ähnliches erlebt. Ich konnte nicht stillen und wurde von den Hebammen sehr herablassend, ja geradezu feindselig behandelt.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.2016 um 23:44.]
thea
Dabei seit: 28.06.2013
Beiträge: 878
"Blue64" schrieb:

Oh ja, ich jab 5 Stunden gepresst, doch mein Kind schaffte es mit den Schultern nicht! Und ja, sie überwachte das ständige Auf und Ab der Herztöne meines Kindes akribisch! Wie auch die Ober- und Assistenzärztin, die Krankenschwester und der Lehrpfleger!
Und es war meine Hebamme die - als Oberärztin und Assistenzärztin und Krankenschwester hektisch begannen, einen Narkosearzt und eine Saugglocke und was weiss ich noch alles zu organisieren - mir zuraunte:" ......., bei der nächsten Wehe presse, was das Zeug hält, erspare deinem Kind die Saugglocke!"


@Schön, das diese Geburt gut ausgegangen ist! Wie aber hättest Du über den Ablauf (5 Stunden in den Presswehen,Baby mit gebrochenem Schlüsselbein) gedacht, wenn Dein Kind danach Startschwierigkeiten oder gar noch länger andauernde Beschwerden davon getragen hätte?
Blue64
Dabei seit: 20.08.2003
Beiträge: 1456
Mein Kind hatte ein gebrochenes Schlüsselbein und beim Zweiten war mir dann klar, ist das wieder so gross, gibt es einen Kaiserschnitt!

Und das hab ich dann auch so beim zweiten Mal ganz klar kommuniziert!

Aber beim ersten Mal war mir klar, dass ich die Geburt nun durchziehe- zu viele "dumme" Geschichten hatte ich in Vorfeld gehört, wie es einem Baby geht, das man nach 2-3 Stunden Presswehen dann doch mit KS holt und dabei aus dem Geburtskanal zieht!

Ich denke, also bin ich hier falsch !
Tanja5
Dabei seit: 29.05.2016
Beiträge: 9
Hi ihr lieben,

ich hatte bei meinen beiden Kindern eine recht unbeschwerte Schwangerschaft und Geburt.
Am meisten hatte mich zu Beginn der ersten Schwangerschaft die Ungewissheit geplagt, was von Woche zu Woche neues auf mich und den Kleinen im Bauch zukommt.
Ab SSW25 habe ich mich über den Ratgeber informiert.
Danach habe ich die restlichen Wochen der Ungewissheit wesentlich entspannter überbrückt.

Lg Tanja

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.2016 um 02:09.]