Berufswahl

kaye
Dabei seit: 25.11.2009
Beiträge: 972
Lieber Gutmensch als Wutbürger! Der Schwarze, den GabrielaA beschreibt, wurde vielleicht auch langsam hässig, als er zum x-ten Mal ohne Grund kontrolliert wurde.
Wenn Du mich schon klassifizieren musst, dann bin wohl am ehesten ein Klugscheisser.
Und wenn man die Schweiz als Ganzes als "rassistisch" oder "nicht rassistisch" klassifizieren müsste, würde ich auch für "nicht rassistisch" plädieren. Ich möchte nirgendwo anders leben. Heisst aber nicht, dass es nicht noch klitzekleine Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Sicher zuerst bei mir selber.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5611
Die Polizei hat das Recht, Personen zu kontrollieren ohne triftigen Grund. Nochmals: wer nichts zu verbergen hat, sträubt sich auch nicht gegen eine Kontrolle.

Was denkt ihr, wieviele Jugendliche kontrolliert werden, nur weil sie jung sind?

Man könnte auch von Diskriminierung sprechen, welche Vorschriften sich Jugendliche und Alte im Strassen Verkehr gefallen lassen müssen.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5611
Wie es scheint, hat es beim 2. Schnuppern, die 2 Wochen, wohl doch nicht mehr so gut geklappt, wie beim ersten mal icon_cry.gif. Was genau schief lief, weiss ich (noch) nicht. Aber Sohnemann erzählte was von einem Arbeiter, der ihn ständig zurecht weise, egal, was er auch immer mache.

Zudem gäbe ihm der Chef eine Arbeit, komme der Arbeiter und weise ihn zurecht, wenn er diese Arbeit mache. Er müsse erst etwas anderes machen.

Mein Sohn hat das Gefühl, der Chef stehe voll und ganz hinter den Arbeiter und möchte so auch nichts (gegen ihn) sagen.

Wir rieten ihm, heute mal nachzufragen, ob das in Ordnung ist, dass wenn ihm der Chef eine Arbeit zuteile, dann der Angestellte komme und ihm etwas anderes gebe.

Auch solle er fragen, was er ändern kann, damit ihn der andere nicht ständig zurecht weise. Ich finde einfach, dass ein Schnupperstift da ist, um den Beruf gut kennen zu lernen. Solange er nicht immer wieder das gleich total daneben macht - oder gar absichtlich - ist es meiner Meinung nach nicht in Ordnung, ihn (ständig) zurecht zu weisen.

Das Gespräch wurde aus zeitlichen Gründen verschoben. Bin gespannt. Aber so wie er berichtete, wird es wohl nichts (auch Kommentar vom Chef). Schade. Dabei war ich so zuversichtlich und positiv eingestellt, nach den ersten beiden Tagen und dem Feedback
Shajta
Dabei seit: 29.09.2016
Beiträge: 46
@GabrielA: Schade, dass es bei deinem Sohn nun doch nicht geklappt hat! Wisst ihr den Grund inzwischen? Ich hoffe, er findet bald etwas! LG
Zugerli1
Dabei seit: 20.03.2016
Beiträge: 346
@GabrielaA
Kann mich Shajta anschliessen.
goodie
Dabei seit: 12.11.2011
Beiträge: 3379
Oh so schade GabrielaA dass es nicht geklappt hat. Hat er noch andere Optionen?

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

Mahatma Gandhi
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5611
Wir haben erst kommenden Freitag das Gespräch. Anhand dessen wird das weitere Vorgehen besprochen. Der Ausbildner hätte gemeint, der Beruf wäre wohl nicht das richtige für unseren Sohn. Seine Firma macht vorwiegend Unterhalt und er möchte halt lieber Bau. Ich sagte dann, dass die Ausbildung überall gleich sein wird. In jedem Beruf gibt es Sachen, die einem nicht so passen. Ebenfalls haben sie ihn in der Schule verunsichert, indem sie meinten, er wäre wohl kaum im Stande, die lateinischen Pflanzennamen zu lernen.

Ausweich Möglichkeit haben wir noch nicht. Müssen erst mal abwarten, was das Gespräch ergibt.

Ich versuche ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu verfallen.
Zugerli1
Dabei seit: 20.03.2016
Beiträge: 346
Was meint denn dein Sohn dazu? Hätte es ihm gefallen? Mit Willen kann man vieles lernen, auch die Pflanzennamen.

Versuchen ruhig zu bleiben ist das beste Mittel, es überträgt sich sonst auf deinen Sohn was ja nicht förderlich ist. Aber ich weiss, es ist schwierig.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr ein gutes Gespräch habt und nachher einen Weg findet, dass dein Sohn seinen Platz am richtigen Ort findet.
GabrielaA
Dabei seit: 18.10.2002
Beiträge: 5611
Es gab ja diesen Zwischenfall mit dem Angestellten. Das hat das ganze überschattet. Ich riet ihm, eine Liste zu erstellen, mit allen Vor- und Nachteilen. Was hat ihm besonders gut und was gar nicht gefallen. Leider ist er schon wieder krank.

Danke Zugerli. Ich versuche es.
Zugerli1
Dabei seit: 20.03.2016
Beiträge: 346
Schade wegen dem Zwischenfall.
Wäre im "worst case" das 10. Schuljahr noch eine Option? Würde noch nicht aufgeben aber es macht ruhiger, wenn man weiss man hat einen Plan B.