mit 16 ausziehen

Platibus
Dabei seit: 08.10.2005
Beiträge: 239
Hallo Katja
Es gibt keine Altersgrenze, ab wann dein Sohn ausziehen kann. Wenn du es ihm erlaubst und ihm das auch zutraust (was nicht gerade danach tönt) ist das ok. Ich bin für meine Ausbildung damals mit 15 ausgezogen und ich fand es schlicht grossartig!
Folgendes gibt es zu beachten:

-So lange dein Sohn nicht volljährig ist, musst du den Mietvertrag für sein Zimmer/Wohnung unterschreiben und haftest dann auch entsprechend.
-Dein Sohn soll ein Budget aufstellen. Mit 900.- bekommt er höchstens eine möblierte Besenkammer, da sind keine weiteren Ausgaben drin. Wer übernimmt diese Ausgaben?
- Falls du es ihm finanzierst, verlange eine Gegenleistung (z.B eigene Wäsche selber machen).
-Er soll erst daheim beweisen, dass er fähig ist, für sich selber zu schauen (kochen, waschen, Ordnung halten)
-Dein Sohn soll mit dir einen Vertrag aufsetzen, dass er die Verantwortung für alle seine Handlungen übernimmt.
-Kläre ab, was er an Krankenkasse/Versicherungen selber übernehmen muss

Besprich das sachlich mit ihm. Könnte sein, dass er hernach absolut keine Lust mehr hat, Hotel Mama zu verlassen icon_smile.gif



Bibi42
Dabei seit: 07.06.2021
Beiträge: 4
Gelöscht
magdabern
Dabei seit: 20.07.2021
Beiträge: 37
Ja, aber was will man den auch dagegen machen?
Semipro
Dabei seit: 11.02.2021
Beiträge: 11
Genau das ist bei uns auch Thema. Die Überlegung macht mich insofern mürbe, als ich auch denke es ist zu früh. Allerdings bin ich selbst mit 17 raus und gut war es damals. Es kommt mir jedoch der Jüngere einfach noch nicht reif genug vor. und dann noch die Unsicherheit wegen der möglichen Lockdowns bzw Einhaltung der Regulation. Er hat sich einfach schon in die Nesseln gesetzt mit Lehrern. Was bei uns dazukommt ist, dass ich mit seinem Vater getrennt lebe, was das Ganze verkompliziert. Ich würde schon finanziell unterstützen, finde aber, ein Junge soll mit beiden Beinen am Boden stehen und erst raus, wenn er sich selbst erhalten kann. Denn dann wäre das Nachhausekommen wie Ferien.

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht