Ex-Frau zieht mit Kindern weg. Was tun?

Universum
Dabei seit: 13.05.2013
Beiträge: 1515
Warum bei solchen Fällen die KESB keine superprovisorische Verfügung ausstellen kann, verstehe ich nicht....
Sonst schiessen sie wegen dem angeblichen Kindswohl auch oft ins Kraut und entziehen unbescholtenen Familien die Kinder nur weil sie von einem Nachbarn etc. denunziert wurden.
Nur dort, wo es wirklich Sinn machen würde zu intervenieren, ist nicht auf diese Wahnsinnsbehörde zu zählen..

Versprich nichts, wenn Du glücklich bist.
Antworte nicht, wenn Du wütend bist
und triff keine Entscheidungen wenn Du traurig bist.

Autor unbekannt.
goodie
Dabei seit: 12.11.2011
Beiträge: 3317
Das ist mir auch grad in den Sinn gekommen Universum, bei anderen nehmen die nullkomma plötzlich die Kinder und verstecken sie. Aber das wird meistens eine andere Geschichte, hier gehts nur drum dass die Mutter sich nicht vorschreiben lässt wo sie wohnen darf.

@ht du hast zwei Wege, entweder du machst stress und verbietest es ihr in einem Eilverfahren oder was auch immer und machst den Kinder vielleicht so das Leben schwerer oder du verzichtest auf DEIN RECHT und denkst an die Kinder (und nicht an deine ExFrau) und nimmst in kauf dass du ein paar km mehr fährst und versuchst die Ehegattenalimente dafür zu kürzen, da sie ja jetzt in einer neuen Partnerschaft zusammen zieht. So oder so musst du reagieren.

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

Mahatma Gandhi
thea
Dabei seit: 28.06.2013
Beiträge: 878
@goodie
In diesem Falle finde ich weder Stress machen noch klein beigeben das Richtige.

@ht
Gibt es denn beim gemeinsamen Sorgerecht / in Eurem Fall keine Vereinbarung über den Wohnort bezw. Distanz? Die Schwiegertochter userer Nachbarn muss im Umkreis von 50km Wohnsitz nehmen, ist allerdings in D
lirumlarum122
Dabei seit: 18.09.2013
Beiträge: 205
Oje, da scheint mir sehr viel Geschirr zerschlagen zu sein. Mir erschliesst sich nicht, warum sie so weit wegziehen will, so ganz ohne Notwendigkeit und ohne offensichtlichen Grund. Wir hören halt hier nur eine Seite der Geschichte. Du schreibst von nervenaufreibender Scheidungsgeschichte. Nervt ihr einander denn immer noch? Flüchtet sie etwa davor? Ich würde das sicher nicht gutheissen. Aber vielleicht kannst du ja herausfinden, woran es wirklich liegt, und daran etwas ändern?
fraulein
Dabei seit: 26.10.2003
Beiträge: 1619
@liramlarum122
Die Frau hat einen sehr guten Grund: sie möchte mit dem neuen Partner zusammenziehen.
lirumlarum122
Dabei seit: 18.09.2013
Beiträge: 205
Wenn mein neuer Partner mich liebt, nimmt er auch Rücksicht auf meine Kinder. Somit wird unser neuer Wohnort in vernünftiger Distanz zum Vater meiner Kinder sein. Es sei denn, ich wäre froh, um einen Vorwand...

...ich bin selber geschieden und ich würde nie NIE NIE, so weit wegziehen. Aber vielleicht liegt es ja auch daran, dass mein Exmann und ich uns gegenseitig nicht mehr nerven?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.2016 um 13:49.]
fraulein
Dabei seit: 26.10.2003
Beiträge: 1619
Du meinst, ein neuer Partner müsste auf DEINE Kinder Rücksicht nehmen, aber du würdest auf SEINE Kinder keine nehmen? Oder hättest du nur einen, der keine Kinder hat? Weil DU ja eher nicht mit einem Mann zusammenziehen würdest, wenn die "vernünftige" Distanz nicht erfüllt werden kann. Wessen Kinder wären in diesem Fall wichtiger?

Was ist mit einem Job? Würdest du einfach einen Job aufgeben?

Ich finde auch, dass hier die Frau etwas kompromissbereiter sein dürfte. Aber ist sie offensichtlich nicht und wie ich sagte, vielleicht wird sie es, wenn sich die finanzielle Situation dann auch ändert. Sprich: Alimente gekürzt werden.

Und sorry, solange du nicht in so einer Situation warst, ist es leicht, ein NIE in den Raum zu stellen. Ich bin mit diesem Wort äusserst vorsichtig.


lirumlarum122
Dabei seit: 18.09.2013
Beiträge: 205
Ja, ich würde auf einen solchen Partner verzichten. Ich weiss sehr wohl, wovon ich rede. Mir wären schon 50 km zu weit weg. Einen Job kann man wechseln, einen Vater nicht. Ich will einen Ex-Partner der weiterhin Familie bleibt, der auch mal hilft, obwohl er nicht unbedingt muss, der nicht jeden Rappen umdreht. Genau das kann er auch von mir erwarten. Einer muss halt damit anfangen...

ht schreibt: "Ihr Partner ist komplett ungebunden." Also Kinder hat der wohl eher nicht. Ich vermute deshalb, dass die Frau mit dem Wegzug die "nervenaufreibende Scheidungsgeschichte" (O-Ton ht) beenden will.


Humodys
Dabei seit: 26.05.2016
Beiträge: 11
Da kann ich mich meiner Vorposterin nur anschließen. Es wäre naheliegend, dass sie es deswegen macht, da sie hofft, dass es einfach so auf sich genommen wird ...

"Glaub an dich!"
Blue64
Dabei seit: 20.08.2003
Beiträge: 1456
Als ganz ehrlich, so viel Geschrei wegen 130 km???

Mein Mann hatte 3 Jahre lang jeden Tag 145 km pro Weg zur Arbeit!

Und dann lest euch mal durch, was im Bundesgesetz zur Arbeitslosenversicherung bezüglich " zumutbarer Arbeitsweg" steht: unzumutbar wird es erst bei mehr als 4 Stunden Hin und zurück!

Also find ich dieses Getue hier wegen 260 km Hin und zurück bescheuert!



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.2016 um 07:34.]

Ich denke, also bin ich hier falsch !